Haarentfernungsmethoden im Vergleich

Rasieren, Sugaring, Waxing, Epilation und Co.

Button Arten der Haarentfernung

Als Haarentfernungs-Methoden werden alle Verfahren bezeichnet, die das Ziel haben den Körper von Haaren zu befreien. Dabei sind die gängigsten Methoden die klassische Nassrasur, Sugaring, Warmwachs, Kaltwachs, Epilation, Enthaarungscreme und moderne Verfahren wie dauerhafte Haarentfernung* mit der XENOgel Technologie, IPL, SHR oder Laser (Photoepilation).

Als Hauptmotive für eine Haarentfernung werden häufig hygienische, ästhetische oder religiöse Gründe genannt. Im Gegensatz zu den Primaten, verfügt die Körperbehaarung bei den heutigen Menschen über fast keine Funktion, weshalb sie von vielen als lediglich störend empfunden wird.

Besonders bei sexuell aktiven Menschen wurden die Ganzkörperenthaarungen immer beliebter und prägten damit das heutige Schönheitsideal. Auch bei Männern erfreut sich dieser Trend zunehmender Beliebtheit. Enthaarung von Brust- und Bauchbereich war lange Zeit der Homosexuellenbewegung zugeschrieben und kam für den Mann nicht in Frage. Auch dies hat sich stark geändert. Der gestandene Mann von heute ist gepflegt und besonders im Brust-, Bauch- und Intimbereich völlig enthaart. Beinenthaarungen sind nach wie vor für die meistens Männer immer noch ein Tabuthema, obwohl viele Leistungssportler darauf zurückgreifen, um den Luftwiderstand zu minimieren, die Behandlung von Schürfwunden zu vereinfachen oder die beanspruchten Körperstellen leichter massierbar zu machen.

Frühe Rasierer bestanden aus Feuerstein, Steinmessern und Muschelschalen und waren damit nicht vergleichbar mit den heutigen Hightech-Methoden. Archäologen fanden die ersten Rasierwerkzeuge aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. Südamerikanische Ureinwohner bevorzugten damals das Zupfen von Haaren und schon im alten Ägypten entfernten sich Frauen die Schambehaarung um einen besonderen Reiz auf Männer auszuüben. In den USA galt besonders in den Jahren 1915 – 1945 die Entfernung von Körperhaaren bei Frauen als sehr feminin und war Ausdruck ihrer Weiblichkeit. Dieser Trend erreichte 1945 auch europäische Frauen und ist bis heute geblieben. Seit dieser Zeit wurden die Haarentfernungs-Methoden immer ausgefeilter. Die gängigsten stellen wir Ihnen hier vor.

verschiedene Rasiermethoden

Herkömmliche Haarentfernungs-Methoden

  • Nassrasur
  • Brazilian Waxing (Brasilianisches Wachsen)
  • Sugaring (Halawa, Zuckerpaste)
  • Warmwachs (Hot Waxing)
  • Kaltwachs, Kaltwachsstreifen
  • Epilation, Epiliergerät
  • Enthaarungscreme
Nassrasur

Die klassische Nassrasur ist nach wie vor die beliebteste Methode zur Haarentfernung, obwohl sie zahlreiche Nachteile mit sich bringt. In der Regel wird vor dem Rasieren auf die behandelnden Stellen Rasierschaum aufgetragen oder während dem Duschen die Rasur mit durchgeführt. Die gewünschten Körperregionen lassen sich damit sehr schnell und komfortabel enthaaren. Allerdings hält dieser Effekt nicht lange an, weshalb selbst nach kürzester Zeit wieder Stoppeln sprießen. Zudem können durch eine Rasur Rötungen, Hautirritationen oder eingewachsene Haare auftreten. Durch regelmäßige Rasuren entstehen außerdem hohe Kosten für Rasierklingen, die sehr leicht abstumpfen und dadurch unbrauchbar werden. Bei falscher Anwendung kann es bei einer Nassrasur zu Schnittwunden kommen, die besonders an empfindlichen Stellen sehr unangenehm sein können.

Vorteile

  • Die Behandlung ist schmerzfrei
  • Die Behandlung ist unkompliziert und schnell
  • Rasierer sind in jedem Drogeriemarkt erhältlich

Nachteile

  • Es können Rötungen und Hautirritationen auftreten
  • Behandlung muss in täglichen Abständen wiederholt werden
  • Schnittgefahr vorhanden
  • Keine dauerhafte Haarentfernung*
Brazilian Waxing (Brasilianisches Wachsen)

Brazilian Waxing ist eine Form der Haarentfernung im Intimbereich. Diese kann bei Frauen, sowie bei Männern angewendet werden. Zum Einsatz kommen dabei Warmwachs (klassisches Waxing) oder Zuckerpaste (Sugaring).

Im Vergleich zur Nassrasur werden die Haare nicht abgeschnitten, sondern direkt an der Wurzel entfernt. Daher hält der Effekt der glatten Haut deutlich länger an, da nicht wie bei der Rasur nach wenigen Tagen Stoppel nachwachsen. Zudem wachsen die Haare nach der Behandlung langsamer und dünner nach, was die weiteren Behandlungen weniger schmerzhaft macht. Eine dauerhafte Haarentfernung* kann damit nicht erreicht werden, allerdings können die Behandlungsintervalle auf bis zu vier Wochen ausgedehnt werden, was einen erheblichen Vorteil zur klassischen Rasur darstellt.

Zur Vorbehandlung der Haut, empfiehlt sich vor der Haarentfernung ein warmes Bad zu nehmen oder warme Kompressen auf die zu behandelnden Stellen aufzulegen. Dadurch lassen sich die Haarfollikel leichter entfernen, was die Behandlung ein wenig schmerzärmer macht. Danach kann die eigentliche Behandlung erfolgen. Die Hautstellen werden zuerst mit einem Hautdesinfektionsspray behandelt. Bei sehr fettigen Stellen, wird zudem ein Hautpuder aufgetragen. Danach wird das Wachs mit einem Holzspachtel aufgetragen und gewartet bis es sich leicht verhärtet. Sobald dies der Fall ist, werden die Haare mit einer ruckartigen Bewegung gegen das Haarwachstum entfernt. Nach erfolgreicher Haarentfernung wird abschließend noch eine beruhigende Hautlotion aufgetragen. Nach der Behandlung sollten Reizungen jeglicher Art vermieden werden. Darunter fallen Saunabesuche, zu enge Kleidung oder Geschlechtsverkehr.

Vorteile

  • Die Haare wachsen langsamer und dünner nach
  • Stoppel entstehen erst nach langer Zeit
  • Das Ergebnis hält mehrere Wochen (ca. 4-wöchiger Behandlungsintervall)
  • Angebot an Kosmetikstudios ist zahlreich vorhanden

Nachteile

  • Die Behandlung ist sehr schmerzhaft
  • Die Behandlung kann erst ab einer Haarlänge von wenigen Millimetern erfolgen
  • Die Behandlung muss alle 4 Wochen wiederholt werden
  • wiederholende Kosten
  • Keine dauerhafte Haarentfernung*
Sugaring (Halawa, Zuckerpaste)

Sugaring gehört zu der Gruppe der epilierenden Haarentfernungsmethoden und erfreut sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Die Zuckerpaste wird in der Regel aus Zucker und Zitronensaft hergestellt. Die Zuckerpaste wird bei Raumtemperatur aufgetragen und im Gegensatz zum hot waxing vorher nicht erhitzt. Dadurch können Behandlungsfehler, wie Verbrennungen durch zu heißes Wachs komplett ausgeschlossen werden. Die Zuckerpaste wird auf die zu enthaarende Stelle aufgetragen und muss kurz aushärten. Danach werden die Haare in Wachstumsrichtung abgezogen, was verhindert, dass sie abreisen und damit eingewachsene Haare entstehen. Nach regelmäßiger Anwendung wachsen die entfernten Haare etwas dünner nach, was die Behandlung erträglicher macht. Zudem hält der Effekt der Haarentfernung wie beim Waxing mehrere Wochen an, kann aber nur ab einer bestimmten Haarlänge von mehreren Millimetern wiederholt werden. Allergiker können ihre eigene Zuckerpaste herstellen und damit verhindern, dass sich allergische Reaktionen auf Zusatz- und Inhaltsstoffe bilden.

Vorteile

  • Die Haare wachsen langsamer und dünner nach
  • Stoppel entstehen erst nach langer Zeit
  • Das Ergebnis hält mehrere Wochen (ca. 4-wöchiger Behandlungsintervall)
  • Angebot an Kosmetikstudios ist zahlreich vorhanden

Nachteile

  • Die Behandlung ist sehr schmerzhaft
  • Die Behandlung kann erst ab einer Haarlänge von wenigen Millimetern erfolgen
  • Die Behandlung muss alle 4 Wochen wiederholt werden
  • wiederholende Kosten
  • Keine dauerhafte Haarentfernung*
Warmwachs (Hot Waxing)

Bei der Behandlung mit Warmwachs wird zunächst das Wachs erhitzt und damit verflüssigt. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass das Wachs nicht zu hoch erhitzt wird, da sonst starke Verbrennungen entstehen können. Danach wird das Warmwachs auf die zu enthaarenden Stellen aufgetragen und glatt gestrichen. Auf die Wachsstellen werden nun Papier- oder Baumwolltücher aufgebracht und das Wachs muss kurz aushärten. Sobald dies geschehen ist, werden die Tücher samt dem Wachs mit einer ruckartigen Bewegung gegen das Haarwachstum entfernt. Dadurch werden die Haare samt Wachs gelöst. Dieser Vorgang ist sehr schmerzhaft, wird aber von Behandlung zu Behandlung immer etwas schmerzärmer, da die Haare dünner nachwachsen und somit der Widerstand in der Haut geringer ist. Nichtsdestotrotz bleibt das Gefühl wie wenn man ein Pflaster auf einer haarigen Stelle abzieht.

Vorteile

  • Die Haare wachsen langsamer und dünner nach
  • Stoppel entstehen erst nach langer Zeit
  • Das Ergebnis hält mehrere Wochen (ca. 4-wöchiger Behandlungsintervall)
  • Angebot an Kosmetikstudios ist zahlreich vorhanden

Nachteile

  • Die Behandlung ist sehr schmerzhaft
  • Die Behandlung kann erst ab einer Haarlänge von wenigen Millimetern erfolgen
  • Die Behandlung muss alle 4 Wochen wiederholt werden
  • wiederholende Kosten
  • Es besteht ein Verbrennungsrisiko bei falscher Anwendung
  • Keine dauerhafte Haarentfernung*
Kaltwachs, Kaltwachsstreifen

Auch bei dem Kaltwachsverfahren wird Wachs auf die Haut aufgetragen. Allerdings befinden sich das Kaltwachs bereits auf fertigen Kaltwachsstreifen und muss vorher nicht erhitzt werden. Das Verbrennungsrisiko ist somit ausgeschlossen. Die Kaltwachsstreifen werden auf die Haut aufgetragen und glattgestrichen. Nach einer kurzen Pause werden auch hier die Wachsstreifen ruckartig entfernt, was einen unangenehmen Schmerz nach sich zieht.

Vorteile

  • Die Haare wachsen langsamer und dünner nach
  • Stoppel entstehen erst nach langer Zeit
  • Das Ergebnis hält mehrere Wochen (ca. 4-wöchiger Behandlungsintervall)
  • Angebot an Kosmetikstudios ist zahlreich vorhanden

Nachteile

  • Die Behandlung ist sehr schmerzhaft
  • Die Behandlung kann erst ab einer Haarlänge von wenigen Millimetern erfolgen
  • Die Behandlung muss alle 4 Wochen wiederholt werden
  • wiederholende Kosten
  • Keine dauerhafte Haarentfernung*
Epilation, Epiliergerät

Bei dieser Methode werden die Haare durch ein elektrisches Gerät herausgerissen. Dieser Vorgang ist in der Regel sehr schmerzhaft, da diese Geräte die Haare einzeln herausreißen und immer nur eine kleine Stelle behandelt werden kann. Zudem hat man bei den Epiliergeräten die gleiche Problematik wie beim Waxing, dass die zu entfernenden Haare eine Mindestlänge von ein paar Millimetern haben müssen, um überhaupt vom Gerät erfasst werden zu können. Allerdings ist es auch hier so, dass die Haare dünner nachwachsen und die Enthaarung mehrere Wochen anhält und somit länger ein glattes Gefühl bestehen bleibt. Zudem sind Epiliergeräte relativ preiswert und können nach einmaliger Anschaffung regelmäßig verwendet werden. Verbrauchsmaterial wie beim Waxing oder Sugaring wird also nicht benötigt, was auf Dauer Kosten einspart.

Vorteile

  • Die Haare wachsen langsamer und dünner nach
  • Stoppel entstehen erst nach langer Zeit
  • Das Ergebnis hält mehrere Wochen (ca. 4-wöchiger Behandlungsintervall)
  • Es wird kein Verbrauchsmaterial benötigt

Nachteile

  • Die Behandlung ist sehr schmerzhaft
  • Die Behandlung kann erst ab einer Haarlänge von wenigen Millimetern erfolgen
  • Die Behandlung muss alle 4 Wochen wiederholt werden
  • Es können immer nur kleinere Stellen behandelt werden
  • Keine dauerhafte Haarentfernung
Enthaarungscreme

Bei einer Behandlung mit Enthaarungscreme wird die Creme auf die zu behandelnde Stelle aufgetragen und muss ca. 10 – 30 Minuten einwirken. Die Inhaltsstoffe greifen dabei das Melanin im Haar an, was dazu führt, dass die Haare nach der Einwirkzeit problemlos mit einem Spachtel entfernt werden können. Diese Methode der Haarentfernung hält ca. eine Woche an und muss dann regelmäßig wiederholt werden. Allerdings ist die Haarentfernung mit Enthaarungscreme nicht für Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut geeignet, da sehr schnell Hautrötungen und allergische Reaktionen auf die aggressiven Inhaltstoffe auftreten können. Besonders von einer Behandlung im Intimbereich oder anderen empfindlichen Stellen ist eher abzuraten.

Vorteile

  • Die Behandlung ist schmerzfrei

Nachteile

  • Die Behandlung ist sehr zeitaufwändig
  • Es können Rötungen und Allergische Reaktionen auftreten
  • wiederholende Kosten
  • Behandlung muss wöchentlich wiederholt werden

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